Datengrößen-Umrechner

Rechne zwischen Byte, Kilobyte, Megabyte, Gigabyte und den binären Einheiten KiB, MiB, GiB um – inklusive der 1000-gegen-1024-Falle.

Ergebnis0,95
entspricht in Bytes1.000.000
  • Dezimal (kB, MB, GB) rechnet mit 1000, binär (KiB, MiB, GiB) mit 1024. Deshalb zeigt ein 1-TB-Datenträger im Betriebssystem nur ~931 GiB.

Datengrößen richtig umrechnen

Der Umrechner wandelt zwischen den dezimalen Einheiten (kB, MB, GB, TB, Basis 1000) und den binären Einheiten (KiB, MiB, GiB, TiB, Basis 1024) um und zeigt zusätzlich den exakten Wert in Bytes.

Warum ein Datenträger „kleiner” wirkt

Festplatten- und Netzbetreiber rechnen dezimal: 1 TB sind 1.000.000.000.000 Byte. Betriebssysteme rechnen oft binär und zeigen dieselbe Kapazität als rund 931 GiB an – daher der scheinbare Verlust. Es fehlen keine Daten, es sind nur zwei verschiedene Einheiten. Genau diese Verwechslung macht der Umrechner sichtbar, indem er beide Systeme nebeneinanderstellt.

Warum eine 1-TB-Festplatte im Betriebssystem weniger anzeigt, erklärt die FAQ Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an?. Woher die acht Bit im Byte kommen, steht in Warum hat ein Byte acht Bit?.

Quellen

  • Prefixes for binary multiples

    NIST (National Institute of Standards and Technology)NormBelegt die IEC-Präfixe: 1 Kibibyte (KiB) = 1024 Byte, Mebi = 1024², Gibi = 1024³. Genau die BYTES-Tabelle des Werkzeugs.Abruf: 29.08.2026

  • SI prefixes

    NIST (National Institute of Standards and Technology)NormBelegt die dezimale Seite: kilo = 10³, mega = 10⁶, giga = 10⁹, tera = 10¹². Die IEC-Präfixe sind normativ in IEC 80000-13 festgelegt; deren Volltext ist kostenpflichtig, daher hier die frei zugängliche NIST-Fassung.Abruf: 29.08.2026

Häufige Fragen

Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an als aufgedruckt?

Der Grund ist kein Defekt und kein Etikettenschwindel, sondern zwei verschiedene Einheiten. Hersteller rechnen dezimal: 1 TB sind 1.000.000.000.000 Byte, wobei ein Byte heute aus acht Bit besteht. Betriebssysteme wie Windows rechnen dagegen oft binär und teilen durch 1024 statt 1000. Dieselbe Kapazität heißt dort dann rund 931 GiB – obwohl kein einziges Byte fehlt.

Es gehen also keine Daten verloren; es sind nur zwei Bezugssysteme für dieselbe Menge. Wie stark sich beide unterscheiden, macht der Datengrößen-Umrechner sichtbar, indem er dezimale und binäre Einheiten nebeneinanderstellt.

Warum hat ein Byte acht Bit?

Acht Bit pro Byte ist keine physikalische Notwendigkeit, sondern eine historisch gewachsene Konvention: Frühe Rechnerarchitekturen experimentierten noch mit sehr unterschiedlichen Wortlängen zwischen vier und mehreren Dutzend Bit, doch mit der Verbreitung von Zeichenkodierungen wie ASCII, die einen Buchstaben in sieben bis acht Bit unterbringen, und der breiten Übernahme des 8-Bit-Bytes durch IBM setzte sich acht als praktischer Standard durch – seither ist das Byte in praktisch jeder Architektur so definiert.

Diese Festlegung hat einen technischen Vorteil, der bis heute trägt: Acht Bit decken exakt 256 mögliche Zustände ab (0 bis 255) und lassen sich lückenlos in genau zwei Hexadezimal-Ziffern schreiben, von 00 bis ff. Das ist kein Zufall, sondern folgt direkt aus der Bitbreite – wie diese Umrechnung im Detail funktioniert, zeigt der Zahlensystem-Umrechner, Hintergrund zu den Zahlensystemen selbst liefert der Ratgeber Zahlensysteme verstehen.

Weil das Byte die gemeinsame Basiseinheit ist, bauen darauf auch größere Einheiten wie Kilobyte oder Gibibyte auf – wie genau sich diese Vielfachen summieren und warum ihre Anzeige je nach Betriebssystem abweicht, erklärt die FAQ Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an als aufgedruckt?. Umrechnungen zwischen den Einheiten selbst übernimmt der Datengrößen-Umrechner.