Wann ist ein Jahr ein Schaltjahr?
Ein Jahr ist im gregorianischen Kalender ein Schaltjahr, wenn es durch 4 teilbar ist - ausser es ist durch 100 teilbar; Jahre, die durch 400 teilbar sind, sind trotzdem Schaltjahre. Was ein Schaltjahr genau bedeutet, ordnet das Glossar ein. Die Kurzregel “alle vier Jahre” ist deshalb nur eine Näherung und für Jahrhundertjahre unvollständig.
Praktisch heißt die Regel:
- durch 4 teilbar: Schaltjahr
- durch 100 teilbar: kein Schaltjahr
- durch 400 teilbar: doch wieder Schaltjahr
1900 war kein Schaltjahr, obwohl 1900 durch 4 teilbar ist. Der Grund: 1900 ist auch durch 100 teilbar, aber nicht durch 400. 2000 war ein Schaltjahr, weil 2000 durch 400 teilbar ist. Diese beiden Beispiele zeigen den Unterschied zwischen der Merkhilfe und der vollständigen gregorianischen Regel. Als schneller Test reicht deshalb nicht die letzte Zweierstelle des Jahres; bei vollen Jahrhunderten muss die 400er-Regel mitgeprüft werden.
Die Regel erklärt, warum der Februar manchmal 29 statt 28 Tage hat. Für feste Dauern ist das wichtig: Ein Jahr hat nicht immer dieselbe Tageszahl, und auch Monate haben keine feste Länge. Warum ein Monat nicht wie Sekunden, Stunden oder Wochen als konstante Dauer taugt, erklärt die FAQ Warum ist ein Monat keine feste Zeitspanne?. Feste Einheiten bis Wochen rechnest du im Zeitspannen-Umrechner um.