Warum ist ein Monat keine feste Zeitspanne?

Ein Monat ist keine feste Zeitspanne, weil er je nach konkretem Monat und Jahr 28, 29, 30 oder 31 Tage hat. Ohne Startdatum ist “ein Monat” deshalb keine belastbare Dauer wie 60 Sekunden, 24 Stunden oder 7 Tage; die genaue Länge folgt erst aus dem Kalender.

Monate haben unterschiedliche Längen

Der Unterschied liegt nicht an einer Rechenungenauigkeit, sondern am Kalender. Februar hat im gregorianischen Kalender 28 Tage, in einem Schaltjahr 29 Tage. Andere Monate haben 30 oder 31 Tage. “Ein Monat ab dem 10. Januar” und “ein Monat ab dem 10. Februar” können dadurch unterschiedlich viele Tage umfassen.

Eine pauschale Regel wie “ein Monat = 30 Tage” kann für grobe Planung oder Abrechnungskonventionen verwendet werden, ist aber keine exakte Umrechnung. Sobald ein Ergebnis technisch belastbar sein soll - etwa für Timeouts, Log-Auswertung oder Ablaufzeiten -, muss klar sein, ob eine feste Dauer oder eine kalenderbezogene Frist gemeint ist.

Warum der Umrechner bei Wochen endet

Der Zeitspannen-Umrechner nutzt bewusst feste Einheiten bis Wochen: Millisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden, Tage und Wochen. Diese Einheiten lassen sich ohne Startdatum eindeutig ineinander umrechnen. Monate und Jahre hängen dagegen vom konkreten Kalenderausschnitt ab.

Der Unterschied zu einem Tag ist kleiner, aber wichtig: Für einfache Dauerrechnungen hat ein Tag 24 Stunden. Kalender- und Zeitzonenfragen sind eine eigene Ebene; die bestehende FAQ Wie viele Sekunden hat ein Tag? grenzt diesen Fall ab.

Quellen